Neuigkeiten

Die Preisträger*innen des 5. TALENTE CAMPUS

Elena Harsányi, Sopran
© Jan Voth
Elena Harsányi, Sopran © Jan Voth
Verena Tönjes, Mezzosopran
© Maren Schäfer
Verena Tönjes, Mezzosopran © Maren Schäfer
Florian Neubauer, Tenor 
© Michael Vogl
Florian Neubauer, Tenor © Michael Vogl
Johannes Schwarz, Bariton 
© Björn Hadem
Johannes Schwarz, Bariton © Björn Hadem

Deutschlandweit ausgeschrieben hatte unser diesjähriger Nachwuchswettbewerb TALENTE CAMPUS einen gewaltigen und künstlerisch starken Bewerbungszulauf – gewonnen haben ihn:

Elena Harsányi (Hochschule für Musik und Theater München)
Verena Tönjes (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)
Florian Neubauer (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar)
Johannes Schwarz (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

Die Preisträger*innen gestalten unsere beiden Weihnachtskonzerte solistisch und betreten damit zum ersten Mal als hochbegabte Nachwuchssänger*innen das Podium der Philharmonie.

Wir gratulieren und freuen uns schon jetzt auf ein mitreißendes und „jugendlich inspiriertes Weihnachtsoratorium“ am 12. Dezember im Großen Saal der Philharmonie Berlin und am 16. Dezember in der Apostel-Paulus-Kirche, jeweils 20 Uhr.

Herzliche Einladung!

Joachim Hilgard wird neues Ehrenmitglied

Der Philharmonische Chor Berlin bedankt sich für das vorbildliche Engagement und den großen persönlichen Einsatz von Joachim Hilgard und verleiht ihm die Ehrenmitgliedschaft. Joachim Hilgard hat sich als langjähriger stellvertretender Vorsitzender und Sänger in herausragender Weise um den Philharmonischen Chor Berlin verdient gemacht.

Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch!

Der Philharmonische Chor wird auch 2019 vom Berliner Senat gefördert

Auch im Jahr 2019 wird der Philharmonische Chor Berlin vom Berliner Senat mit einer institutionellen Förderung unterstützt. Die Jury und die Kulturverwaltung zeichnen damit erneut die Leistung des Chores aus und bestätigen unsere Spitzenstellung in Berlin. Dafür bedanken wir uns sehr!

Trotz einer leichten Steigerung der Haushaltsmittel bleibt die Chorförderung in Berlin unterfinanziert. Die erheblichen Kostensteigerungen insbesondere bei Mieten, und dies auch bei staatlich finanzierten Einrichtungen wie der Berliner Philharmonie, werden in keiner Weise berücksichtigt.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen im Berliner Senat und im Abgeordnetenhaus auf, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen und sich weiterhin für eine Steigerung der Haushaltsmittel für die Laienchorförderung einzusetzen.

Einer Stadt wie Berlin, deren kulturelles Angebot jährlich Millionen von Touristinnen und Touristen anzieht und fasziniert, steht es gut an, ihre vielseitige Laienchorszene als eines der Aushängeschilder der Stadt zu erhalten und neben einer rein projektbezogenen Förderung auch nachhaltige Spitzenleistungen, wie sie Institutionen wie der Philharmonische Chor seit Jahrzehnten zeigen, auszubauen, eben „institutionell“ verlässlich zu fördern und so auch Planungssicherheit zu ermöglichen. Dies ist die Grundlage unseres vorbildlichen Berliner Fördersystems, das transparent und leistungsorientiert auf der Grundlage einer jährlichen Evaluation durch eine Jury die Qualität der vitalen Berliner Laienchorszene sichert.

Pressemitteilung des Berliner Senats zur Chorförderung 2019:
_ www.berlin.de/sen/kulteu

Newsletter 2/2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Temperaturen steigen, die Sinne sind aufnahmebereit und so sollten Sie sich Verdis ‚Messa da Requiem‘ am Sonntag, den 13. Mai, um 16 Uhr in der Philharmonie nicht entgehen lassen.

Mehr zu diesem italienischen Abend sowie einem für den Philharmonischen Chor Berlin ungewohnten A-Cappella Konzert am 1. Juli finden Sie in unserem neuen Newsletter:

_ PhCB_Newsletter_2-2018

Newsletter 1/2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Antonín Dvořáks inniges, melodienreiches, zwischen tiefer Trauer und Trost schwebendes ‚Stabat Mater‘ ist ein Werk, das in der Passionszeit seinen festen Platz hat.

Mehr zu diesem anstehenden Passionskonzert sowie ein Blick nach vorne auf unsere nächsten Konzerte finden Sie in unserem neuen Newsletter:

_ PhCB_Newsletter_1-2018

5. TALENTE CAMPUS

Zum 5. TALENTE CAMPUS suchen wir herausragende Gesangsstudierende für zwei Konzerte im Dezember 2018 in Berlin für die Solopartien in J. S. Bachs ‚Weihnachtsoratorium I-III‘ und der Kantate ‚Gloria in excelsis Deo‘.

Bewerben Sie sich jetzt!
Mehr Informationen hier.

Newsletter 5/2017

© sedlar&wolff

Virtuos-filigraner Weihnachtsjubel am 12. Dez. 2017 (20 Uhr) in der Philharmonie
Lesen Sie mehr in unserem Newsletter über das barocke Abendprogramm mit Jan Dismas Zelenkas ‚Te Deum‘ und Johann Sebastian Bachs ‚Magnificat‘, sowie über das fantastische Solistenensemble unseres 4. TALENTE CAMPUS:

_ PhCB_Newsletter_5-2017

Newsletter 4/2017

Liebe Leserinnen und Leser,

die aktuelle Interpretation eines unserer Lieblingsstücke zum Saisonauftakt, ein Rückblick auf das Eröffnungskonzert der Meserburger Orgeltage und ein Blick nach vorn auf unser Weihnachtskonzert mit Pauken und Trompeten, das alles finden Sie in unserem neuen Newsletter:

_ PhCB_Newsletter_4-2017

Start in eine aufwühlende Saison 2017/2018

LEBEN – VERGÄNGLICHKEIT – GLAUBE

Freuen Sie sich auf eine Saison, in der Gedanken über Leben, Vergänglichkeit und Glauben eine prägnante musikalische Ausformulierung finden. Vom lieblichen Trost im ‚Deutschen Requiem‘ von Johannes Brahms über den festlich-barocken Weihnachtsjubel mit Johann Sebastian Bach und dem zu unrecht unbekannten Jan Dismas Zelenka bis hin zum angesichts des Todes fordernden „Libera me“ in Giuseppe Verdis dramatischer ‚Messa da Requiem‘ spannt das Programm einen weiten spirituellen Bogen.

Dirigentenforum zu Gast

Stipendiaten 2017 mit Jörg-Peter Weigle © DMR

Auftakt Berlin – so heißt der Meisterkurs des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Unter der Leitung von Prof. Jörg-Peter Weigle erhielten die drei Stipendiaten des Dirigentenforums professionelle Anleitung. Und der Philharmonische Chor Berlin durfte wieder mit diesen engagierten und tollen Nachwuchstalenten arbeiten.

Neues Ehrenmitglied bei den Freunden des Philharmonischen Chores Berlin

Der Förderverein des Philharmonischen Chores Berlin hat am 27. Juni 2017 Johanna Schmidt für ihr jahrzehntelanges unermüdliches Engagement im Philharmonischen Chor Berlin zum Ehrenmitglied ernannt. Johanna Schmidt war bereits im Jahr 1998 Gründungsmitglied des Fördervereins und hat sich im besonderen Maße für den Chor und dessen Förderverein verdient gemacht. Wir gratulieren ganz herzlich!

Jörg-Peter Weigle erhält Geschwister-Mendelssohn-Medaille 2017

„Die Verdienste von Jörg-Peter Weigle müssen eigentlich gar nicht mehr vorgestellt werden“, so lauteten die Grußworte von Kultursenator Klaus Lederer anlässlich der Verleihung der Geschwister-Mendelssohn-Medaille an Jörg-Peter Weigle am 22. Juni in der Mendelssohn Remise in der Berliner Jägerstraße. Diese Auszeichnung wird alle zwei Jahre für herausragende Verdienste um das hauptstädtische Laienchorschaffen durch den Chorverband Berlin vergeben. Die Würdigung galt dem Dirigenten, Chorleiter und Hochschullehrer. Er habe in der Ausbildung von neuen Chorleitern Maßstäbe gesetzt und sein Engagement diesbezüglich gehe weit über die Arbeit an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und weit über Berlin hinaus. Nicht nur als Lehrer, sondern gleichermaßen als Rektor der Hochschule habe er Impulse setzen können, wobei nicht nur die Studierenden, sondern auch die Chormusik Berlins profitiert habe: „Viele Konzerte des Philharmonischen Chores sind singuläre Musikereignisse“, so Kultursenator Klaus Lederer. Darüber freuen wir uns als Chor natürlich besonders und gratulieren unserem Künstlerischen Leiter Jörg-Peter Weigle aufs Herzlichste. Wir sind wahrhaft stolz darauf, ihn an der Spitze unseres Chores zu wissen.

Große Ehre – glücklicher Preisträger

© Niklas Dörr

Am heutigen 1. Mai 2017 wurde Jörg-Peter Weigle zum neuen Träger des Georg-Friedrich-Händel-Rings gekürt. Der Verband deutscher Konzertchöre (VDKC), der diesen Preis – er zählt in der deutschen Chorszene zu den höchsten Auszeichnungen – vergibt, ehrte damit das vielseitige Wirken Weigles, darunter sein Engagement in der chordirigentischen Ausbildung als Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, als Initiator (mit Hans-Christoph Rademann) des Chordirigentenforums des Deutschen Musikrats, das der hochkarätigen Nachwuchsförderung verpflichtet ist, und, last but not least, seine musikalischen Erfolge, die er mit seinem Chor, dem Philharmonischen Chor Berlin, erzielt. Jörg-Peter Weigle erfülle die Kriterien zur Vergabe des Händel-Rings nicht nur in hervorragender Weise, so Prof. Ekkehard Klemm, Präsident des VdKC, in seiner Laudatio heute in Magdeburg, sondern fülle sie in einer Weise mit Leben, „die allein bis hierher großartige Ergebnisse, Erfolge und – speziell im Bereich der Ausbildung – Fortschritte gebracht hat, von denen die gesamte Chorszene in den künftigen Jahren profitieren wird.“

1960 wurde der Georg-Friedrich-Händel-Ring zum ersten Mal vergeben und seitdem im Turnus von vier Jahren verliehen. Zu den letzten Trägern gehören Helmuth Rilling sowie Jürgen Budday, und von heute an heißt der neue Ringträger Jörg-Peter Weigle.

Die allseitige Freude ist groß, wir gratulieren!

Aus der Dankesrede Jörg-Peter Weigles anlässlich seiner Auszeichnung als neuer Träger des Georg-Friedrich-Händel-Rings am 1. Mai in Magdeburg:
Dankesrede

Newsletter 2/2017

Liebe Leserinnen und Leser,

ehrenvoll in die Vergangenheit gewandt und zukunftsgerichtet in einem sind beide Anlässe, mit welchen wir uns in diesem Newsletter an Sie, unser Publikum, unsere Fans und Freunde, an alle Interessierten richten.

Lesen Sie das Interview, dass Jörg-Peter Weigle im Vorfeld der Verleihung des Georg-Friedrich-Händel Rings gab und beteiligen Sie sich an unserer Publikumsbefragung.

Mehr dazu im Newsletter:
_PhCB Newsletter 2-2017

Newsletter 1/2017

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Frühlingauftakt am 15. März 2017 um 20 Uhr in der Philharmonie präsentieren wir Ihnen Ludwig van Beethovens monumentale ,Missa solemnis‘. Sie gilt als eine der berühmtesten Messen der abendländischen Musik und der Komponist selbst bezeichnete sie als sein gelungenstes Werk, als das „gröste Werk, welches ich bisher geschrieben“.

Mehr dazu im nachfolgenden Newsletter:
_PhCB_Newsletter 1-2017

„Warum so wenig Konzerte?“

Ein Gespräch, das der Moderator Peter Claus im Kulturradio vom rbb kurz vor Weihnachten mit unserem Künstlerischen Leiter Jörg-Peter Weigle führte. Das Interview ist kurz, aber vielsagend und kommt auf die Chorförderung und die Chorszene Berlins, auf Thomaner und Pflichtgefühl, Verantwortung gegenüber der Kunst, auf Rechenschaft ablegen und Glaube zu sprechen.

Newsletter 4/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

am 4. Advent (18. Dezember, 20 Uhr), präsentiert der Philharmonische Chor Berlin Georg Friedrich Händels Israel in Egypt, ein festliches, bildhaftes Epos mit alttestamentarischer Wucht und einem hochaktuellen Kernthema: der Flucht eines Volkes vor dem Feind. Aufgeführt wird die Fassung von 1756/57 in der Händel eine nie zuvor erreichte Fülle an chormusikalischen Stilen und Formen, ein regelrechtes Kompendium an Chorsätzen eröffnete . Genau das richtige Stück für den beweglichen, transparenten und facettenreichen Klang des Philharmonischen Chores Berlin!

Mehr dazu im nachfolgenden Newsletter:
_PhCB Newsletter 04_2016

Entwaffnend

Benedikt von Bernstorff im TAGESSPIEGEL

„unermüdliche Entdeckungsfreude“

„eindrückliche und unaufdringliche Friedensbotschaft“

Der Philharmonische Chor singt Gabriel Fauré und Ralph Vaughan Williams unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle.

_Zum Artikel

Philharmonischer Chor Berlin eröffnet Festakt „500 Jahre Reformation“

„Gott, der Herr, ist Sonn und Schild“ – mit dieser Kantate von J. S. Bach eröffnete der Philharmonische Chor Berlin den staatlichen Festakt zum Start der Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag der Reformation. In Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller, der Kulturstaatsministerin des Bundes Monika Grütters sowie hochrangigen internationalen Gästen musizierte der Chor gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von dessen Chefdirigenten Iván Fischer.

Das Konzert vom 31. Oktober 2016 wurde live aus dem Konzerthaus Berlin im ZDF übertragen.

Newsletter 3/2016

© Martin Walz

Liebe Leserinnen und Leser,

Dona nobis pacem – die in Musik gefasste Sehnsucht nach Frieden ist eines der Leitthemen des Philharmonischen Chores Berlin in der Konzertsaison 2016/17. Werke voller Tiefe und reflexiver Kraft greifen wesentliche Themen unserer Zeit auf: Flucht, Fassungslosigkeit angesichts des Kriegselends wie auch den Wunsch nach innerer Aussöhnung, nach mehr Menschlichkeit. Seien Sie herzlich eingeladen zu unseren vier Abonnementskonzerten, die bewegende musikalische Momente versprechen.

Weitere News und einen Ausblick auf die Konzerte der neuen Saison erwarten Sie im neuen Newsletter:
_PhCB_Newsletter_03-2016

Darf man vorstellen?

Celina Jiménez Haro, Sopran © privat
Celina Jiménez Haro, Sopran © privat
Uwe Gottswinter, Tenor © privat
Uwe Gottswinter, Tenor © privat
Lia Naviliat Cuncic, Sopran © privat
Lia Naviliat Cuncic, Sopran © privat
Mateo Peñaloza Cecconi, Bass © privat
Mateo Peñaloza Cecconi, Bass © privat
Carmen Artaza, Alt © privat
Carmen Artaza, Alt © privat
Jonas Böhm, Bass © Jasper Grätsch
Jonas Böhm, Bass © Jasper Grätsch

Das sind die Preisträger unseres 4. TALENTE CAMPUS, ausgewählt aus einer Gruppe von rund 50 Bewerbungen junger Gesangsstudenten der deutschsprachigen Musikhochschulen und gekürt anlässlich eines Auswahlsingens im Juni. Ein starker Jahrgang dieses Mal, die Entscheidung fiel nicht leicht, ist aber mit großer Freude gefallen auf:

Celina Jiménez Haro (HfM Berlin)
Uwe Gottswinter (HfM Hannover)
Lia Naviliat Cuncic (HfM Berlin)
Mateo Peñaloza Cecconi (HfM Freiburg)
Carmen Artaza (HfM München)
Jonas Böhm (UdK Berlin)

In unserem Weihnachtskonzert am 18. Dezember 2016 werden sie die Solopartien in Händels ‚Israel in Egypt‘ übernehmen und ihr Debut auf der Bühne der Philharmonie geben.

Seien Sie mit dabei, kommen und erleben Sie diese jungen, kraftvollen, stil- und auch selbstbewussten Stimmen – es lohnt sich ganz gewiss!

Chorförderung in Berlin vernachlässigt – Steigerung der Haushaltsmittel nötig!

Auch im Jahr 2017 wird der Philharmonische Chor Berlin vom Berliner Senat mit einer institutionellen Förderung unterstützt. Die Jury und die Kulturverwaltung zeichnen damit erneut die Leistung des Chores aus und bestätigen unsere Spitzenstellung in Berlin. Dafür bedanken wir uns sehr!

Allerdings wird die Chorförderung in Berlin seit Jahren zurückgefahren und vernachlässigt: angesichts der seit über zwanzig Jahren stagnierenden Mittel bei gleichzeitig erheblichen Kostensteigerungen ist eine Anhebung des Haushaltsansatzes dringend erforderlich. Denn einer Stadt wie Berlin, deren kulturelles Angebot jährlich Millionen von Touristinnen und Touristen anzieht und fasziniert, steht es gut an, ihre vielseitige Laienchorszene als eines der Aushängeschilder der Stadt zu erhalten und neben einer rein projektbezogenen Förderung auch nachhaltige Spitzenleistungen, wie sie Institutionen wie der Philharmonische Chor seit Jahrzehnten zeigen, auszubauen, eben „institutionell“ verlässlich zu fördern und so auch Planungssicherheit zu ermöglichen.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen im Berliner Senat und im Abgeordnetenhaus auf, sich für eine Steigerung der Haushaltsmittel für die Chorförderung einzusetzen.

Dies ist die Grundlage unseres vorbildlichen Berliner Fördersystems, das transparent und leistungsorientiert auf der Grundlage einer jährlichen Evaluation durch eine Jury die Qualität der vitalen Berliner Laienchorszene sichert.

Pressemitteilung des Berliner Senats zur Chorförderung 2017:
_www.berlin.de

Newsletter 02/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

üppig, archaisch, mitreißend: Ein fulminantes Konzert zum Saisonabschluss des Philharmonischen Chores Berlin vereint die effektvolle Musik der Carmina Burana von Carl Orff mit den Polowetzer Tänzen von Alexander Borodin. Beide Werke entführen die Zuhörer am Mittwoch, 25. Mai, 20 Uhr (Philharmonie Berlin) auf ganz eigene Weise ins Mittelalter. Freuen Sie sich auf die farbige orientalische Opernszenerie von Borodin und die lebensfrohe extatische Klang- und Rhythmuswelt Orffs.

Sie erleben mit Susanne Bernhard, Tomasz Zagorski und Stephan Genz erstklassige Solisten und mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt einen wunderbaren Orchesterklang. Perfekt vorbereitet ist auch der Kinderchor der Clara-Grunwald Grundschule aus Kreuzberg. 30 junge Sängerinnen und Sänger fiebern schon jetzt ihrem großen Ereignis entgegen und werden unter dem Dirigat von Jörg Peter Weigle sicherlich eine Meisterleistung abliefern.

Um 19 Uhr führt der Rundfunkjournalist Harald Asel im Südfoyer in die Hintergründe beider Werke ein.

Bitte beachten Sie auch: Die neue Saison steht vor der Tür – wir berichten im nächsten Newsletter ausführlich. Natürlich sind aber alle Konzerte bereits auf unserer Homepage www.philharmonischer-chor.de abrufbar und die Saison-Abonnements (Sie sparen 20% gegenüber den Einzelkarten-Preisen!) ab sofort unter karten@philharmonischer-chor.de oder telefonisch unter Tel_030_219 199 13 erhältlich.

Kommen Sie! Wir freuen uns auf Sie!

_PhCB Newsletter 2_2016

Neue Stipendiaten im Chordirigentenforum des Deutschen Musikrates

Stipendiaten 2016 mit der Jury © DMR

Am 23. und 24. April stand es dann nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren fest. Das Auswahldirigieren vor dem Ensemberlino Vocale und dem Philharmonischer Chor Berlin bestanden Judith Moor und Marco Amherd von den Musikhochschulen Köln und Freiburg. Sie wurden in das renommierte mehrjährige Förderprogramm des Deutschen Musikrats/Abteilung Chordirgieren aufgenommen wurden. Wir gratulieren und freuen uns auf das Wiedersehen beim zweitätigen Meisterkurs Auftakt Berlin Mitte Juni!

Bach-Abend in der Philharmonie

Was von Herzen kommt – Der Philharmonische Chor gibt einen Bach-Abend in der Philharmonie, von Sybill Mahlke im TAGESSPIEGEL:

„Traditionen mischen sich, wenn Preußens Hofmusik auf den Philharmonischen Chor Berlin trifft, um die Matthäus-Passion von Bach zu interpretieren…“

Mehr dazu in den _Pressestimmen.

Newsletter 01/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie möchten sich musikalisch auf die Ostertage einstimmen? Dann laden wir Sie herzlichst ein, am Dienstag, dem 8. März 2016, um 20 Uhr zu uns in die Philharmonie zu kommen: Der Philharmonische Chor Berlin führt endlich einmal wieder Johann Sebastian Bachs ,Matthäus-Passion‘ auf, die den Zuhörern die Leidensgeschichte Christi besonders ergreifend nahe bringt.

Wir alle wissen in unseren Tagen mit der Geschichte eines Verfolgten etwas anzufangen, ob wir nun religiös gestimmt sind oder nicht. Knapp 300 Jahre nach ihrer Entstehung (1727) und rund 190 Jahre nach der Wiederaufführung durch den 20jährigen Felix Mendelsohn Bartholdy (1829) ist die Bachsche Matthäus-Passion gerade auch heute noch ein Spiegel menschlicher Tugenden und menschlichen Versagens und dürfte „nicht nur der Christenheit zu schaffen machen“, wie es Prof. Gerd Rienäcker (Humboldt-Universität Berlin) fasst, der am 8. März den Einführungsvortrag in unser Konzert halten wird. Und er ergänzt: „Gerade deshalb verweist die Passionsgeschichte auf politische Handlungen, ist in ihr doch von Macht, Machterhalt, Machtausübung, von Manipulationen, vom Widerstand inmitten faktischer Ohnmacht die Rede.“ – Wie sehr das zu unseren gegenwärtigen Zeitläuften passt!

Freuen Sie sich mit uns auf ein absolutes vorösterliches Highlight. Die Matthäus-Passion, die einst die große Bach-Renaissance in Deutschland einleitete, markiert den Zenith abendländischer Kirchenmusik. Mitglieder der Staatskapelle Berlin, firmierend unter „Preußens Hofmusik“, begleiten den Chor in historischer Spielweise. Andreas Weller, Letizia Scherrer, Ivonne Fuchs, Andreas Scheibner und Tobias Berndt singen die Solistenpartien. Den Cantus Firmus übernehmen die Knaben des Staats- und Domchores Berlin. Es dirigiert Jörg-Peter Weigle.

Wenn Sie mehr über die Hintergründe dieses auch vokal und instrumental vielschichtigen Werkes (es erfordert 3 Chöre, 2 Orchester) erfahren möchten, laden wir Sie herzlich ein, am Konzerttag um 19 Uhr im Südfoyer der Philharmonie die Werkeinführung durch Prof. Gerd Rienäcker zu besuchen.

Kommen Sie!

Ihr Philharmonischer Chor Berlin

_PhCB Newsletter 1-2016

Weihnachstkonzert 2015

Blick in die Sterne – Eine Kantate über das Ende der Dunkelheit, mit hellen Sopranen und lichten Harmonien – Rheinbergers Weihnachtskantate ,Der Stern von Bethlehem‘ und Bachs ,Magnificat‘: Das Weihnachtskonzert des Philharmonischen Chors in der Philharmonie.

von Christiane Peitz im TAGESSPIEGEL

Mehr dazu in den _Pressestimmen.

Newsletter 04/2015

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Jahr kein Weihnachtsoratorium? Nein, aber mit dem ,Magnificat‘ bietet der Philharmonische Chor Berlin am 22. Dezember Johann Sebastian Bach vom Allerfeinsten! Dazuhin Josef Gabriel Rheinbergers selten aufgeführte Weihnachtskantate ,Der Stern von Bethlehem‘, die uns in die weihnachtliche Behaglichkeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts versetzt. Es erwartet Sie ein Abend voller Innigkeit und Festlichkeit, in der auf bezaubernde Weise der Geist der Heiligen Nach greifbar wird. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Newsletter.

Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für ein friedvolleres und immer wieder musikalisches neues Jahr,

Ihr Philharmonischer Chor Berlin

_PhCB Newsletter 4_2015

Newsletter 03/2015

Ein herzliches Willkommen zur neuen Saison, die der Philharmonische Chor Berlin am Sonntag, den 8. November, 20 Uhr, mit einem klanggewaltigen Oratorium eröffnet. Mit seinem musikalischen Weltuntergangsszenario ,Das Buch mit sieben Siegeln‘ wagte sich der Wiener Franz Schmidt am Vorabend des 2. Weltkrieges an ein recht ungewöhnliches Sujet. Selten vertont, werden die düsteren Offenbarungen des Johannes unter seiner Ägide zu einem Werk, das apokalyptische Gräuel und christliche Heils- und Siegesvision zu einem stimmigen Ganzen voller musikalischer Wucht vereint.

Für den Philharmonischen Chor ein chorisch höchst herausforderndes Paradestück, die Staatskapelle Halle in großer spätromantischer Besetzung, Hanno Müller-Brachmann in der Rolle der Stimme des Herrn, Dominik Wortig als Johannes und mit Marietta Zumbült, Karina Repova (für die erkrankte Ingeborg Danz), Marcus Ullmann und Krešimir Stražanac ein exquisites Solistenquartett sowie Jörg-Peter Weigle als alles gestaltender Künstlerischer Leiter – wir versprechen an diesem Abend ein musikalisches Groß-Ereignis, das auch nach dem Konzert lange nachwirken wird.

Um 19 Uhr führt der Rundfunkjournalist Jens Lehmann in die Hintergründe des Werks ein, wie immer gratis und im Südfoyer.

Konzertkarten sind bei der Konzert-Direktion Hans Adler Tel. 826 47 27, der Kasse der Philharmonie, den Theaterkassen und unserer Geschäftsstelle Tel. 219 199 13 bzw. karten@philharmonischer-chor.de erhältlich.

Wir freuen uns auf den Saisonbeginn, wir freuen uns auf dieses selten aufgeführte,  einzigartige Werk und wir freuen uns vor allem auf Sie!

_PhCB Newsletter 3_2015

Chor singt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit

Am 3. Oktober 2015 brillierte der Philharmonische Chor Berlin zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin und Klaus Maria Brandauer beim Festkonzert zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Das moderne Egmont-Epos des Komponisten Jan Müller-Wieland „Egmonts Freiheit oder Böhmen liegt am Meer“ wurde unter seiner Leitung aufgeführt.

Auftakt zum Förderprogramm des Deutschen Musikrates

Prof. Jörg-Peter Weigle umringt von den Stipendiaten Johannes Köhler, Johannes Stolte und Kota Yanagishima © Manuela Steinmann

Am 3. und 4. Juli trafen die im April von der hochkarätigen Jury neu aufgenommenen Stipendiaten des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates (wir berichteten) erneut auf den Juryvorsitzenden Prof. Jörg-Peter Weigle und den Philharmonischen Chor Berlin. Die vier Nachwuchsdirigenten Johannes Köhler (designierter Chordirektor Pfalztheater Kaiserslautern), John Lidfors (freiberuflicher Dirigent), Johannes Stolte (Student an Universität der Künste Berlin) und Kota Yanagishima (Student an der Hochschule für Musik Saar) arbeiteten im Rahmen des zweitätigen Meisterkurses an Werken von J. S. Bach (aus der ,H-Moll-Messe‘) und F. Mendelssohn (aus ,Paulus‘). Sie werden im Rahmen des Dirigentenforums eine mehrjährige intensive Förderung mit Meisterkursen, Assistenzen und Einstudierungen bei Profichören und semiprofessionellen Laienchören erhalten. Die nächste Werkstatt gibt es bereits Ende August bei Prof. Stefan Parkman und dem NDR Chor.

Peter Engel wird Ehrenmitglied

Der Philharmonische Chor Berlin hat Peter Engel in großer Dankbarkeit für sein vorbildliches und unermüdliches Engagement und seinen großen persönlichen Einsatz am 26. Juni 2015 zum Ehrenmitglied ernannt. Peter Engel hat sich als langjähriger Schatzmeister und Sänger in herausragender Weise um den Philharmonischen Chor Berlin verdient gemacht. Sein großes Verantwortungsbewusstsein und seine freundliche und zugewandte Art haben ihn zu einer der tragenden Säulen des Chores gemacht. Wir danken ihm sehr und gratulieren ihm zu dieser besonderen Auszeichnung!

Newsletter 02/2015

Mit Mozarts ,Großer Messe in c-Moll‘ erwartet Sie am 28. Mai 2015 ein herrlicher Saisonabschluss. Unvollendet wie das ,Requiem‘, gilt sie neben diesem als sein bedeutendstes und schönstes geistliches Werk. Sie hören erstklassige Solisten, einen bestens vorbereiteten Chor, ein tolles Orchester und einen musikalisch alles gestaltenden, zusammenbringenden Maestro am Dirigierpult. Besonders gespannt sein dürfen Sie aber auch auf die Wiederaufführung eines Werks, mit dem der Philharmonische Chor Berlin sich zum 125. Gründungsjubiläum selbst beschenkt hat: ,Miletus‘, beim Leipziger Komponisten Bernd Franke in Auftrag gegeben, nach einer Dichtung von David Bengree-Jones, der seinen Text wiederum auf den antiken, in Milet beheimateten Dichter Anaximander bezieht.

Freuen Sie sich mit uns auf einen außergewöhnlichen, die Gegensätze miteinander vermittelnden Abend.

_PhCB Newsletter 2_2015

Frisch gekürte Stipendiaten des Deutschen Musikrats

Stipendiaten 2015 mit der Jury © DMR

In einem zweistufigen Ausscheidungsdirigat präsentierten sich am 25. und 26. April 2015 zwölf junge Chordirigenten einer fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Jörg-Peter Weigle, um die Förderung durch den Deutschen Musikrat zu erlangen. Beim ersten Auswahldirigieren am Samstag absovierten sie ein A-cappella-Programm mit dem ensemberlino vocale – sechs Nachwuchstalente erreichten die zweite Runde. Diese dirigierten am Sonntag chorsinfonische Werke beim Philharmonischen Chor Berlin. Die Juroren kürten John Lidfors, Johannes Sandner, Kota Yanagishima und Johannes Köhler als neue Stipendiaten für den Förderzweig Chordirigieren des Deutschen Musikrates.

Es ist jedes Mal ein spannendes und für den Philharmonischen Chor Berlin seit 2008 auch beliebtes Ereignis, das neben der erforderlichen Höchstkonzentration auch das Vergnügen bereit hält, unmittelbar auf die jungen Talente zu treffen. Die Förderung des dirigentischen Nachwuchses wurde 2008 von Jörg-Peter Weigle (Hochschule für Musik Hanns Eisler) sowie Hans-Christoph Rademann (Internationale Bachakademie Stuttgart) begründet. Meisterkurse mit namhaften Dirigenten und Konzerte mit professionellen Chören und Orchestern sollen dem begabten Dirigentennachwuchs die nötige Erfahrung und Praxis für führende Positionen im deutschen und internationalen Musikleben ermöglichen.

Newsletter 1/2015

Der Philharmonische Chor Berlin lädt musikalisch in südliche Gefilde ein und gibt am 18.03.2015 um 20 Uhr mit den ,Quattro Pezzi Sacri‘ des späten Giuseppe Verdi und dem herrlichen ,Stabat Mater‘ von Gioachino Rossini Italien at its best! Beide Werke werden im deutschsprachigen Raum eher selten aufgeführt. Auf den ersten Blick scheinen sie sich in ihren großen Besetzungen und teils opernhaften Zügen zu ähneln, unterscheiden sich aber deutlich im Effekt. So findet sich bei Verdi ein eher nach innen gekehrter Gestus, während Rossini das Martyrium der Schmerzensmutter mit unmittelbarer Sinnlichkeit zum Ausdruck bringt.

_PhCB Newsletter 01_2015

Newsletter 4/2014

„Wonderful“, „Hallelujah“ – mit den jubelnden Klängen des ,Messiah‘ von Georg Friedrich Händel beschließt der Philharmonische Chor Berlin das musikalisch so spannende Jahr 2014. Wir wollen es handhaben wie die Engländer und führen Händels berühmtestes Oratorium zur Adventszeit auf, am vierten Adventssonntag, 21. Dezember 2014, um 20 Uhr in der Philharmonie Berlin. Freuen Sie sich mit uns auf ein Werk, das „das Erhabene, das Großartige und das Zärtliche“ verbindet, wie es die zeitgenössischen Kritiker ausdrückten, ein Diktum, das bis heute weltweit Bestand hat.

Als musikalischer Titan und Großunternehmer in Sachen Oper genoss Händel in seiner Wahlheimat England über Jahre hinweg ungemeine Popularität. Doch zu Beginn der 1740er Jahre verblasste sein Ruhm zusehends, seine Opern blieben erfolglos und seine Konzerte leer. Mit dem Messiah gelang ihm demnach fast ein Wunder. Nicht nur zum Befreiungsschlag aus der persönlichen Krise verhalf ihm das Werk, auch finanziell konnte sich Händel sanieren und erneut ein spektakuläres Vermögen anhäufen.

_PhCB Newsletter 04_2014

Chor jubelt beim offiziellen Festakt zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

Preist, preist mit hoher Freude Glut … Der Philharmonische Chor jubelnd beim offiziellen Festakt des Landes Berlin zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

Am 9. November 2014 findet in Anwesenheit des Bundespräsidenten Joachim Gauck, des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, sowie der Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, und hochrangigen internationalen Gästen ab 16 Uhr im Konzerthaus am Gendarmenmarkt der offizielle Festakt des Landes Berlin zum 25. Jahrestag der Maueröffnung statt. Die musikalische Gestaltung des Festaktes liegt in den Händen von Ivan Fischer, dem Chefdirigenten des Konzerthausorchesters, der mit Musikern aus sieben Berliner Orchestern, Sängern aus sieben Berliner Chören sowie Gästen wie dem Stargeiger Daniel Hope und dem Komponisten und Musiker Max Richter das Ereignis des Mauerfalls vor 25 Jahren künstlerisch würdigen wird.

Der Philharmonische Chor Berlin wird gemeinsam mit Rundfunkchor, RIAS Kammerchor, Chor der Deutschen Oper, Chor der Komischen Oper, Berliner Singakademie und Ernst Senff Chor sowie Musikern des Konzerthausorchesters Berlin, der Berliner Philharmoniker, des Deutsches Symphonie-Orchesters Berlin, des Orchesters der Komischen Oper Berlin, des Orchesters der Deutschen Oper Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und der Staatskapelle Berlin das Finale von Ludwig van Beethovens „Fidelio“ musizieren: Preist, preist mit hoher Freude Glut …

Internationale Chormusiktage zum Gedenken an Uwe Gronostray

Am 25. Oktober dieses Jahres wäre Uwe Gronostay 75 Jahre alt geworden. 20 Jahre lang, von 1982 bis 2002, hat er den Philharmonischen Chor Berlin als Künstlerischer Leiter geprägt. In seiner Arbeit machte er keinen Unterschied zwischen Laien- und Berufschören und seinem leidenschaftlichen Einsatz für die Erarbeitung eines Chorklanges von professioneller Qualität hat der Philharmonische Chor Berlin seine bevorzugte Stellung im Berliner Musikleben zu verdanken und ihn zu einem begehrten Partner von Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano, Gerd Albrecht, Riccardo Chailly, Sir Yehudi Menuhin, Michael Schønwandt und Eric Ericson gemacht.

Der Chor hat durch Uwe Gronostay eine umfangreiche Ausweitung seines Repertoires erhalten und regelmäßig mit Uraufführungen, Ausgrabungen und Wiederentdeckungen auf sich aufmerksam gemacht. Trotzdem standen die Chorwerke Johann Sebastian Bachs für ihn bis zu seinem viel zu frühen Tod immer im Mittelpunkt seines Wirkens und ihre Exegese während der Probenarbeit war eine ständige Bereicherung für alle beteiligten Chorsängerinnen und -sänger. Durch seine Chorleitungsprofessur an der UdK Berlin war es für seine Studenten fast selbstverständlich, an der Arbeit des Philharmonischen Chores Berlin als Sängerinnen oder Sänger teilzunehmen oder im Falle seiner Verhinderung die Probenarbeit vertretungsweise zu übernehmen. Viele von Ihnen haben auch Ihre Prüfungskonzerte in Zusammenarbeit mit dem sich dafür zur Verfügung stellenden Chor absolviert.

Vom 23. bis zum 26. Oktober finden nun in der Berliner St. Marienkirche ganz dem 75. Geburtstag von Uwe Gronostay gewidmete Internationale Chormusiktage statt, bei denen sich die Chöre seiner Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Polen und der Schweiz präsentieren. Unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle wird der Philharmonische Chor Berlin den in der Marienkirche stattfindenden Festgottesdienst am Sonntag, den 26.10.2014 um 10:30 Uhr musikalisch mit Bachs Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König“ umrahmen.

Weigle und Hellmann neue Ehrenmitglieder in Schweden

Johannes Hellmann, Jörg-Peter Weigle und Stefan Parkman (v. l. n. r.)

Im Rahmen des Konzertes mit Max Bruchs ,Das Lied von der Glocke‘ am 12. Oktober 2014 überreichte Stefan Parkman, Leiter des Akademischen Kammerchores Uppsala (UAK) und Chefdirigent des WDR-Rundfunkchores, unserem künstlerischen Leiter Jörg-Peter Weigle und unserem Vorsitzenden Johannes Hellmann die Ehrenmitgliedschaft des Akademischen Kammerchores Uppsala für die wunderbare Zusammenarbeit bei der Uraufführung der Matthäus-Passion von Sven-David Sandström in Berlin, Uppsala und Stockholm in diesem Frühjahr. Der gesamte Philharmonische Chor Berlin freut sich über diese Auszeichnung und die große Ehre. TACK UAK!

Newsletter 3/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

die neue Saison steht vor der Tür mit einem spannenden Programm, großartigen Solisten und ausgezeichneten Orchestern! Romantische Klänge gepaart mit aufklärerischem Gedankengut erleben Sie in Max Bruchs ,Das Lied von der Glocke‘, gefolgt von barockem Jubel in Georg Friedrich Händels berühmten Messiah. Im neuen Jahr geht die Reise nach Italien; wir singen die dramatisch-wunderschönen Werke ,Stabat Mater‘ von Gioachino Rossini und die Quattro Pezzi Sacri von Giuseppe Verdi. Als krönenden Abschluss der Saison 2014/15 können Sie Wolfgang Amadeus Mozarts ,Große Messe in c-Moll‘ erleben, zusammen mit dem zugleich bezaubernd und aufwühlenden Stück ,Miletus‘ des zeitgenössischen Komponisten Bernd Franke.

Die Saisoneröffnung gestaltet der Philharmonische Chor Berlin mit einem herrlichen Oratorium voller Poesie und pathetischer Wucht. Am Sonntag, den 12. Oktober, erklingt um 16 Uhr im Großen Saal der Philharmonie Max Bruchs ,Das Lied von der Glocke‘. Freuen Sie sich mit uns auf dieses heute leider selten aufgeführte Werk.

_PhCB Newsletter 03_2014

Leidenschaftlich und grandios in die neue Saison

Ruth Ziesak © Rosa Frank

Die neue Saison bricht an und wir eröffnen sie am Sonntag, den 12. Oktober, um 16 Uhr im Großen Saal der Philharmonie mit einem Meisterwerk: Mit Max Bruchs leider nur selten zu hörendem Oratorium ,Das Lied von der Glocke‘, einer kongenialen Vertonung der berühmten Friedrich Schillerschen Ballade.

Seine „unbegrenzte“ Verehrung für den Dichter in die Komposition legend, fand Bruch den Ton der Zeit und errang mit seinen hochromantischen, klanggewaltigen Tonmalereien einen „sensationellen Erfolg“. Auch England war begeistert und berief Bruch 1880 als Musikdirektor nach Liverpool. Das Lied von der Glocke – so urteilte selbst der stets kritische George Bernard Shaw – sei „in seinen besten Momenten leidenschaftlich und grandios, in seinen schlechtesten lebhaft und interessant“. Welch eine Chance, dieses ebenso dramatische wie lyrisch-melodische, von der zeitgenössischen Presse als „vom Herzen kommend und die Seele ansprechend“ gepriesene Oratorium zum Saisonauftakt zu hören!

Unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle spielt die Staatskapelle Halle, die Gesangssolisten sind Ruth Ziesak, Britta Schwarz, Jörg Dürmüller und Andreas Scheibner. Professor Gerd Rienäcker (Humboldt-Universität) wird am Konzerttag um 15 Uhr im Südfoyer in das Werk einführen und alle gewisslich mit seiner Begeisterung anstecken.

Wir freuen uns auf einen großen Besucherandrang!

Dirigentenforum zu Gast beim Philharmonischern Chor Berlin

AUFTAKT Berlin 2011: Chrsitian Meister, Lukas Grimm, Maria Rodriguez Luengo, Yuman Xiao, Prof. Jörg-Peter Weigle, Lorenzo Da Rio und Hannes Reich zu Gast beim Philharmonischen Chor Berlin Foto © Kathrin Heller

Am 12. und 13. September 2014 ist das „Dirigentenforum Chor“ des Deutschen Musikrats wieder zu Gast beim Philharmonischen Chor Berlin. Im Rahmen des Meisterkurses „Auftakt Berlin“ werden drei Stipendiaten des „Dirigentenforum Chor“ mit dem Chor Werke von F. Mendelssohn, J. S. Bach, J. Haydn und P. Cornelius erarbeiten. Mentor ist der Künstlerische Leiter des Philharmonischen Chores Berlin Professor Jörg-Peter Weigle.

Das Dirigentenforum Chor ist ein Förderprogramm für den dirigentischen Spitzennachwuchs in Deutschland, das von Jörg-Peter Weigle, Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, und Hans-Christoph Rademann, Künstlerischer Leiter des RIAS Kammerchores sowie der Internationalen Bachakademie Stuttgart, initiiert wurde und seit 2008 vom Deutschen Musikrat durchgeführt wird.

Wir freuen uns auf die jungen Chordirigenten!

Newsletter 2/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

die schwedische Erstaufführung der Matthäus Passion von Sven-David Sandström führte uns in der Karwoche nach Stockholm und Uppsala – und mit einem ebenfalls wunderbaren Oratorium geht es im Anschluss weiter: Am Mittwoch, 28. Mai (20 Uhr) beschließt der Philharmonische Chor Berlin die Konzertsaison mit ,Paulus‘ von Felix Mendelssohn Bartholdy, einem Werk, das wie Sandströms ,Matthäus Passion‘ stark unter dem Einfluss von J. S. Bach steht. Der junge Mendelssohn festigte mit ,Paulus‘ seinerzeit seinen Ruf als Hoffnungsträger der deutschen Musik, und wir freuen uns sehr, Ihnen dieses effektreiche, dieses schöne Oratorium präsentieren zu dürfen. Unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle spielt das Konzerthausorchester Berlin und singt mit Susanne Bernhard, Sandra Fechner, Dominik Wortig und Detlef Roth ein exzellentes Solistenquartett.

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Mit Sandström zu Gast in Schweden

Der Philharmonische Chor Berlin zur schwedischen Erstaufführung von Sven-David Sandströms Matthäus Passion in Stockholm und Uppsala

Noch ganz und gar erfüllt von dem warmherzigem Empfang, dem Musizieren mit den schwedischen Musikkollegen, der Atmosphäre der Konzerte ist der Philhmonische Chor Berlin aus Schweden zurückgekehrt, wo er zu zwei Aufführungen der neu komponierten Matthäus-Passion von Sven-David Sandström eingeladen war. Jörg-Peter Weigle, der für die Einstudierung verantwortliche und nach Schweden mitgereiste künstlerische Leiter des Philharmonischen Chores: „Es war für mich sehr schön zu sehen und zu hören, wie das gleiche Stück in drei verschiedenen Räumen und auch im zeitlichen Abstand eine unterschiedliche Wirkung hat. Ich hatte viel Gelegenheit, Atmosphäre unter den Hörern zu spüren und zu erleben. Das Stück ist ein Publikumserfolg.“

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Newsletter 1/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

eine spannende Zeit intensiver Proben, voller Spannung auf das Gesamtergebnis – der Philharmonische Chor Berlin widmet sich derzeit mit Verve der Uraufführung von Sven-David Sandströms Matthäus Passion, die am So, 16. Februar 2014 um 15:30 Uhrin der Philharmonie Berlin stattfinden wird. Im Rahmen seiner Reflexionen zu berühmten Werken des Barock komponierte der renommierte schwedische Komponist Sven-David Sandström seine Matthäus-Passion auf den Text der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach. Wir sind uns schon jetzt sicher: Die so entstandene Musik wird Sie überraschen und begeistern!

Exzellente schwedische Verstärkung erhält der Chor durch den international renommierten Akademischen Kammerchor Uppsala. In den Solopartien zu hören ist ein außergewöhnliches Ensemble aus neun hochkarätigen Solisten. Das Dirigat übernimmt ebenfalls ein Schwede – Stefan Parkman, der kürzlich designierte neue Chef des Westdeutschen Rundfunkchors. Es spielt die Staatskapelle Halle.

Mehr zu Werk und Komponist, der Zusammenarbeit mit Stefan Parkman und dem Akademischen Kammerchor Uppsala erfahren Sie in diesem Newsletter:
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